Aus der Amazon-Redaktion:
Italien im 14. Jahrhundert: Nachdem die Familie des jungen Edelfräuleins Caterina einer groß angelegten Intrige zum Opfer gefallen ist, muss sie sich alleine durchs Leben schlagen. Der zwielichtige Fabrizio, Stellvertreter ihres Vaters, will ihr das Söldnerheer abkaufen, das sie geerbt hat. Doch sie gibt das Heer nicht auf, sondern führt es selber in die Schlacht - sehr zum Entsetzen der Feinde des Herzogs von Molterossa, in dessen Diensten sie nun steht. Sie versuchen Caterina auf ihre Seite zu ziehen, die sich nicht nur als Kriegerin, sondern auch als Verhandlungsführerin bewähren muss. Doch unter der Rüstung der Kämpferin schlägt das Herz einer liebeshungrigen Frau, die den Werbungen des Feindes zu erliegen droht ...
Fazit:
Mir hat das Buch längst nicht so gut gefallen wie "Die Wanderhure". Vor allem am Anfang haben mich die ganzen italienischen Namen schier zur Verzweiflung gebracht und ich wusste oft nicht so genau, von wem gerade die Rede war. Das gab sic dann aber nach einiger Zeit und vond a an, habe ich das Buch gerne gelesen. Sicherlich nicht das beste Buch von Iny Lorentz, aber durchaus lesenswert.
Aus der Amazon-Redaktion:
England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...
Fazit:
Mir hat auch dieses Buch von Rebecca Gablé sehr gut gefallen. die Geschichte von Robin wird sehr spannend und mitreißend erzählt und ich habe mich keinen Moment gelangweilt. Neben "Der König der purpurnen Stadt" finde ich es eines der besten Bücher von Gablé.
Aus der Amazon-Redaktion:
Kommissar Kimmo Joentaa trauert um seine verstorbene Frau und zweifelt am Sinn jedes Weiterlebens. Ein Mordfall holt ihn in die Realität seines Berufs zurück, gibt ihm Kraft zu einem Neubeginn. Jan Costin Wagner ist mit Eismond ein wundervoller Roman um die Bewältigung eines großen Verlustes gelungen.
Kimmo Joentaa wollte die unheilbare Krankheit seiner Frau nie so richtig wahrnehmen. Nun ist Sanna Joentaa tot und Kimmo bezweifelt, ob er ohne sie weiterleben will. Der Gedanke an Selbstmord wird zum ständigen Begleiter. Ein ungewöhnlicher Mordfall zwingt Joentaa in die ungeliebte Realität zurück.
In ihrem Haus wurde eine junge Frau mit einem Kissen erstickt, Spuren eines Kampfes werden nicht gefunden. Zunächst schleppt sich Joentaa durch den Fall, argwöhnisch beäugt von seinem Vorgesetzten Ketola. Weitere Morde nach dem gleichen Muster geschehen, ohne dass plausible Verbindungen zwischen den Verbrechen erkennbar sind. Nach und nach wird die Ermittlung für Joentaa zur Obsession und er erkennt den Grund. "Der Gedanke, dass der Täter gefasst war, hatte ihn erschreckt, hatte ihm Angst gemacht. Mit dem Mörder würde auch das Rätsel verschwinden, dass ihn vor der endgültigen Leere bewahrte." Die Intensität, mit der sich Joentaa nun den Ermittlungen widmet, lässt ihn kleinste Einzelheiten wahrnehmen und schließlich die Verbindung der Morde erkennen. Dabei wird ihm bewusst, dass zwischen Täter und Ermittler eine Intimität, eine Seelenverwandschaft entstanden ist, die auf der gemeinsamen Erfahrung großer Verluste gründet.
Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Neben der eigentlichen Krimihandlung spielt auch immer wieder das Leben des Kommissars und seine Gefühlswelt nach dem Tod seiner Frau eine große Rolle. Ein eher ruhiger Krimi, der dennoch sehr spannend ist.
"Manneskraft per Postversand" von Karin B. Holmqvist ist eine witzig-spritzige Sommerlektüre.
Kurzbeschreibung von amazon:
Die liebenswerten Schwestern Tilda und Elida Svensson führen seit Jahren ein ruhiges Leben im Haus ihrer verstorbenen Eltern. Doch dann zieht der attraktive Alvar ins Nachbarhaus, und das Leben der beiden Damen ändert sich über Nacht. Sie leisten sich den Luxus neuer Sommerkleider und lernen bei Alvar den Komfort eines Badezimmers kennen. Für die Modernisierung des eigenen Hauses fehlt leider das Geld. Als Tilda und Elida eines Tages beobachten, wie der Nachbarkater nach dem Genuß von Blumenerde aus Alvars Petunientopf ungeahnte Potenz entwickelt, kommt ihnen eine glänzende, wenn auch gewagte Geschäftsidee ...
Fazit: Das Buch ist wirklich richtig schön zu lesen. Selten habe ich bei einem Buch so viel geschmunzelt. Die Autorin schafft es, die beiden Schwestern herrlich naiv, aber wirklich liebeswert zu beschreiben. Sicherlich ist das Buch kein Meilenstein der Literatutgeschichte, aber wer einfach mal etwas Leichtes lesen möchte, und dazu noch einige vergnügliche Stunden erleben möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.
"Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" von Dai Sijie ist ein kleines Büchlein (nur 200 Seiten), welches äußerst faszinierend zu lesen war.
Kurzbeschreibungvon amazon:
Die witzigste, traurigste, schönste Liebesgeschichte des Jahres - der so gefeierte Roman aus Frankreich erzählt von zwei pfiffigen chinesischen Studenten, die es in ein gottverlassenes Bergdorf verschlagen hat. Ein Koffer voll westlicher Weltliteratur und eine entzückende Schneiderin retten ihnen das Leben.
Sie hat einen dicken schwarzen Zopf, zwei hinreißende Schühchen aus rosafarbener Seide und das zauberhafteste Lächeln, das man sich vorstellen kann: die Kleine Schneiderin aus dem abgelegenen Bergdorf, in die sich der junge Luo gleich beim ersten Anblick verliebt. Er und sein Freund, zwei Studenten, die zur kulturellen Umerziehung hierher ans Ende der Welt verschickt wurden, merken bald, daß sie nur eine einzige Möglichkeit haben, ihre Haut zu retten: Sie müssen in den Besitz jenes wunderbaren Lederkoffers gelangen, der die verbotenen Meisterwerke der westlichen Weltliteratur enthält. Denn nur aus Balzac und Stendhal, aus Dostojewski und Dumas können sie die Lebensenergie und den Esprit schöpfen, die sie brauchen, um den Widrigkeiten ihres Daseins und der Willkür des Dorfältesten Paroli zu bieten. Und vielleicht können sie am Ende sogar das Herz der Schneiderin gewinnen.
Fazit: Das Buch lebt von seiner schönen Sprache, die einfach aber nicht banal ist. Die Thematik fand ich sehr faszinierend und ich musste mir beim Lesen immer wieder vorstellen, wie es wäre, wenn ich nicht die Bücher lesen dürfte, die ich lesen möchte. Ein schrecklicher Gedanke.
Die Liebesgeschichte zwischen Luo und der kleinen Schneiderin ist schön erzählt und das Ende ist überraschend.
Ich kann das Buch nur empfehlen.
Diesmal kein ganzer Roman, sondern 5 Erzählungen von Henning Mankell rund um seinen Kommissar Wallander.
Kurzbeschreibung
Als Wallander seinen ersten Fall löst, ist er Anfang Zwanzig, ein junger Polizeianwärter und bis über beide Ohren in Mona verliebt. In einer Zeit, da die Polizei mit Schlagstöcken gegen Demonstranten vorgeht, wird seine Berufswahl nicht nur von seinem Vater kritisiert.
Da findet er eines Abends seinen Nachbarn Halén erschossen auf dem Küchenboden. Die Kriminalpolizei tippt auf Selbstmord, doch Wallander zweifelt an dieser Erklärung, um so mehr, als Haléns Wohnung in Flammen aufgeht und man wenig später auf eine weitere Leiche stößt. Am Ende dieser Ermittlung hat Wallander eine Menge Fehler gemacht und leichtsinnig sein Leben riskiert, doch sein außerordentliches kriminalistisches Talent gilt als erwiesen.
Von Wallanders erstem Fall bis zu einem ausgewachsenen Kriminalroman, ›Die Pyramide‹, reicht das Spektrum dieser Erzählungen, die alle vor dem 8. Januar 1990, dem Beginn der Wallander-Romane, spielen.
Fazit: Auch wenn mir Mankells richtigen Romane besser gafllen, habe ich meinen Spaß beim Lesen gehabt. Ich fand es gut, mehr Einblicke in Wallanders Privatleben zu bekommen und spannend sind die einzelnen Erzählungen auch (nur "Der Mann mit der Maske" war nicht so mein Fall).
Für Mankell-Fans auf jeden Fall ein Muss!
Dieses Buch umfasst nur 175 Seiten und ist trotzdem "fesselnd" bis zur letzten davon. Eine junge Krebspatientin schildert ihren Umgang mit ihrer Krankheit und dem nahenden Tod.
Aus der Amazon.de-Redaktion:
Ruth Picardie, 1964 in Reading geboren, hat in Oxford studiert und war mit Leib und Seele Journalistin. Als bei ihr im Oktober 1996 Brustkrebs diagnostiziert wird, glaubt niemand, daß eine "so gesunde Wuchtbrumme" wie Ruth an dieser häßlichen Krankheit leidet. Sie arbeitet weiter, veröffentlicht im Observer fünf Kolumnen über ihre Krankheit und lästert mit ihren Freunden bitterböse über den Krebs per E-mail.
"Na schön, die Chemotherapie bedeutet, daß du jeden Morgen deine Haare vom Kopfkissen absaugen kannst, aber hat dich notgedrungen dazu gebracht, es mal mit einem Kurzhaarschnitt zu probieren -- würdest du weniger als fünfundsechzig Kilo wiegen, könnte man dich, fabelhaft wie du aussiehst, leicht mit Jean Seeberg verwechseln. Und es ist zwar nicht ganz dasselbe wie Trennkost, aber vielleicht hilft dir die Chemotherapie sogar beim Abnehmen."
Ruth kommentiert alle Tiefschläge zynisch mit ihrer obercoolen, kratzbürstigen Art, und die neueste TV-Folge von Emergency Room ist ihr mindestens so wichtig wie die nächste Chemo-Sitzung in der Klinik.
Ruth Picardie stirbt im September 1997. Ihr Ehemann und ihre Schwester geben ihre Aufzeichnungen, E-mails und Kolumnen als Buch heraus, von dem sie immer geträumt hat, doch für das ihre Zeit nicht mehr reichte. Sehr aufschlußreich ist der Kommentar ihres Ehemannes am Ende des Buches. Auch wenn Ruth sich nicht erlaubt hat, über ihrer Krankheit zu verzweifeln, wird in seinem Bericht deutlich, wie schlimm sie und ihre Familie gelitten haben.
Fazit: Das Buch ist sehr berührend, die Autorin driftet aber nie in Selbstmitleid ab. Sie beschreibt sehr zynisch ihre Krankheit und den Umgang ihrer Mitmenschen damit. Alles ist in Form von E-Mails, Zeitungsartikeln und später von Berichten ihres Mannes und ihrer Schwester geschrieben.
Mir ist der Inhalt des Buches sehr nahe gegangen und ich finde es empfehlenswert.